NATURMALER

Stefan Bönsch

Stefan Bönsch, https://stefanboensch.de

„Die eigentliche Herausforderung besteht für mich darin, Auge und Hand über das Empfinden so zusammenarbeiten zu lassen, dass das Bild in einer fließenden Bewegung entsteht.“

Vor einigen Jahren lernte ich durch glückliche Umstände den Direktor der Artists for Nature Foundation (ANF), Herrn Ysbrand Brouwers, kennen und in diesem Zusammenhang international führende Künstler wie John Busby, Großbritannien, oder Wolfgang Weber, Deutschland. Nur wenige Jahre später beendete ich eine berufliche Tätigkeit in Ungarn und war vor die Frage gestellt, welche Richtung ich meinem Leben geben sollte. In dieser Phase der Neuorientierung konfrontierten mich meine Familie mit der Überlegung, ob ich denn jemals daran gedacht hätte, die Gelegenheit zu nutzen und mich mit der Naturmalerei zu beschäftigen. Der Gedanke erschien mir wie eine Versprechung und mit den ermutigenden Worten von John Busby oder Róbert Muray, Ungarn, im Gepäck, die mich zu diesem Schritt ermutigten, habe ich den Schritt gewagt.

Der Weg der Kunst ist nie geradlinig und noch weniger vorherbestimmbar.

Allerdings zeichnete ich bereits als Kind viel und ausdauernd. Mit zunehmendem Alter gesellte sich zur Malerei das Interesse an Natur und Jagd und ich wußte relativ früh, daß ich den Forstberuf erlernen wollte. Das habe ich dann auch getan und die Malerei blieb ein Hobby, das ich einmal intensiver ausübte, das andere Mal vernachlässigte. Dabei hatte ich in der Familie wunderbare Vorbilder als Menschen und Künstler, die einen bleibenden Eindruck auf mich gemacht haben und von deren Werken glücklicherweise einige noch erhalten sind.

In solchen Phasen, in denen ich intensiver malte, knüpfte ich als Jugendlicher und junger Erwachsener eher spontan und willkürlich Kontakte mit Künstlern, Unternehmern oder Verlagshäusern. So hatte ich die Gelegenheit, über einen Verwandten eine meiner frühen Zeichnungen dem von mir sehr geschätzten ungarischen Künstler Pál Csergezán zu zeigen. Über seine ermutigende Widmung freue ich mich heute noch und bin stolz darauf. Eine andere mir sehr liebe Erinnerung verknüpfe ich mit dem Unternehmer Albrecht Kind, der sich sehr lobend über meine eingeschickten Zeichnungen wilder Tiere äußerte und daran dachte, diese in seinem Katalog zu veröffentlichen. Sein überraschender Tod verhinderte es, daß wir uns persönlich treffen konnten. Somit blieb auch dieser Kontakt lediglich ein hoffnungsvoller Ansatz, der aber ohne Folgen blieb.

Sitzender männlicher Akt, 15 Min. Studie, 2012, Aquarell - Bild von Stefan Bönsch, https://stefanboensch.de

Timeline

Riedenburg - Heimatort des Naturmalers Stefan Bönsch, https://stefanboensch.de

1958

Geboren im Frühling in Riedenburg, umgeben von Naturschutzgebiet am Fuße der Rosenburg und der beiden Ruinen Rabenstein und Tachenstein.

Schon als Kind grosses Interesse am Malen und der Natur.

ERSTES AUFTRAGSWERK

Röhrender Berghirsch, Aquarell - Bild von Stefan Bönsch, https://stefanboensch.de

1980

Erste Einzelausstellung, Hegering Siebengebirge, Bad Honnef, Deutschland

AKADEMISCHE LAUFBAHN

Porträt, männliches Modell, 2010, Rötel / Aquarell - Bild von Stefan Bönsch, https://stefanboensch.de

1997-2006

Illustrationen für das Magazin »Luca« der Naturschutzorganisation Somogy, Somogyfajsz, Ungarn

Veröffentlichung einer Erzählung mit Illustrationen in der Zeitschrift »Al Norte« des spanischen Kulturinstituts »Instituto Cervantes« in Bremen, Deutschland

WEITERE AUSSTELLUNGEN

GEBOREN IN RIEDENBURG, DE

Ziesel mit verblühtem Löwenzahn, 2012, Aquarell - Bild von Stefan Bönsch, https://stefanboensch.de

1979

Illustration einer Jagdgeschichte in »Die Pirsch«, BLV Verlagsgesellschaft mbH, München, Deutschland

ERSTE AUSSTELLUNG

Waldstimmung, 2010, Aquarell - Bild von Stefan Bönsch, https://stefanboensch.de

1978 - 2004

Im Anschluss an das Studium der Forstwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München mit Abschluss als Diplom-Forstwirt: Große Forstliche Staatsprüfung zum Forstassessor

In dieser Zeit Experte für Forstwirtschaft im Rahmen diverser internationaler Projekte, u.a für die Organisation der Vereinten Nationen für Ernährung und Landwirtschaft (FAO), die Weltbank sowie als Leiter des GTZ-Koordinierungsbüros in Szentendre, Ungarn.

WEITERE AUFTRAGSWERKE

Mutter und Tochter, nach Egon Schiele, 2013, Zeichnung - Bild von Stefan Bönsch, https://stefanboensch.de

2007 - 2008

Einzelausstellung bei Mihály Graf Jankovich-Bésán in Galgagyörk, Ungarn

Einzelausstellung in der »Grünen Galerie« des ungarischen Ministeriums für Umweltschutz und Wasserwirtschaft, Budapest, Ungarn

Riedenburg - Heimatort des Naturmalers Stefan Bönsch, https://stefanboensch.de

1958

Geboren im Frühling in Riedenburg, umgeben von Naturschutzgebiet am Fuße der Rosenburg und der beiden Ruinen Rabenstein und Tachenstein.

Schon als Kind grosses Interesse am Malen und der Natur.

Ziesel mit verblühtem Löwenzahn, 2012, Aquarell - Bild von Stefan Bönsch, https://stefanboensch.de

1979

Illustration einer Jagdgeschichte in »Die Pirsch«, BLV Verlagsgesellschaft mbH, München, Deutschland

Röhrender Berghirsch, Aquarell - Bild von Stefan Bönsch, https://stefanboensch.de

1980

Erste Einzelausstellung, Hegering Siebengebirge, Bad Honnef, Deutschland

Waldstimmung, 2010, Aquarell - Bild von Stefan Bönsch, https://stefanboensch.de

1978 - 2004

Im Anschluss an das Studium der Forstwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München mit Abschluss als Diplom-Forstwirt: Große Forstliche Staatsprüfung zum Forstassessor

In dieser Zeit Experte für Forstwirtschaft im Rahmen diverser internationaler Projekte, u.a für die Organisation der Vereinten Nationen für Ernährung und Landwirtschaft (FAO), die Weltbank sowie als Leiter des GTZ-Koordinierungsbüros in Szentendre, Ungarn.

Porträt, männliches Modell, 2010, Rötel / Aquarell - Bild von Stefan Bönsch, https://stefanboensch.de

1997-2006

Illustrationen für das Magazin »Luca« der Naturschutzorganisation Somogy, Somogyfajsz, Ungarn

Veröffentlichung einer Erzählung mit Illustrationen in der Zeitschrift »Al Norte« des spanischen Kulturinstituts »Instituto Cervantes« in Bremen, Deutschland

Mutter und Tochter, nach Egon Schiele, 2013, Zeichnung - Bild von Stefan Bönsch, https://stefanboensch.de

2007 - 2008

Einzelausstellung bei Mihály Graf Jankovich-Bésán in Galgagyörk, Ungarn

Einzelausstellung in der »Grünen Galerie« des ungarischen Ministeriums für Umweltschutz und Wasserwirtschaft, Budapest, Ungarn

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