NATURMALER

Stefan Bönsch

Der Weg der Kunst ist nie geradlinig und noch weniger vorherbestimmbar.

Bereits als Kind zeichnete ich viel und ausdauernd und der Mal- und Kunstunterricht zählte immer zu meinen Lieblingsstunden. Später, als junger Heranwachsender, nahm ich jede Gelegenheit wahr, mit meinem alten Fernglas auf den umliegenden Feldern und in den Wäldern des Siebengebirges Vögel und Rehe zu entdecken und zu beobachten. Meine Liebe zur Natur war auch der Grund für meine Entscheidung, den Forstberuf zu erlernen. Die Malerei blieb dabei ein Hobby, das ich einmal intensiver ausübte, das andere Mal vernachlässigte. Dabei hatte ich in der Familie wunderbare Vorbilder als Menschen und Künstler, die einen bleibenden Eindruck auf mich gemacht haben und von deren Werken glücklicherweise viele noch erhalten sind.

In solchen Phasen, in denen ich intensiver malte, knüpfte ich als Jugendlicher und junger Erwachsener eher spontan und willkürlich Kontakte mit Künstlern, Unternehmern oder Verlagshäusern. So hatte ich die Gelegenheit, über einen Verwandten eine meiner frühen Zeichnungen dem von mir sehr geschätzten ungarischen Künstler  Csergezán Pál (†) zu zeigen. Über seine spontane und ehrliche Widmung freue ich mich noch heute und bin stolz auf sie. 

Sitzender männlicher Akt, 15 Min. Studie, 2012, Aquarell - Bild von Stefan Bönsch, https://stefanboensch.de
Stefan Bönsch, https://stefanboensch.de

„Ich bin davon überzeugt, daß jeder Mensch sich von den kleinen und großen, aber immer wunderbaren Überraschungen, die die Natur uns bereit hält, berühren lassen kann. Er muß hierzu nur seine Augen und sein Herz öffnen.

Eine andere mir sehr liebe Erinnerung verknüpfe ich mit dem Unternehmer Albrecht Kind (†), Albrecht Kind GmbH, der sich sehr lobend über meine eingeschickten Zeichnungen wilder Tiere äußerte und daran dachte, diese in seinem Katalog zu veröffentlichen. Sein überraschender und frühzeitiger Tod verhinderte es, daß wir uns persönlich treffen konnten. Somit blieb auch dieser Kontakt lediglich ein hoffnungsvoller Ansatz, der aber ohne Folgen blieb.

Vor einigen Jahren lernte ich durch glückliche Umstände den Direktor der Artists for Nature Foundation (ANF),  Herrn Ysbrand Brouwers, kennen und in diesem Zusammenhang international führende Künstler wie John Busby (†), Großbritannien, oder Wolfgang Weber, Deutschland. Nach Beendigung meiner berufliche Tätigkeit für die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), heute Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Ungarn war ich vor die Frage gestellt, welche Richtung ich meinem Leben geben sollte. In dieser Phase der Neuorientierung konfrontierten mich meine Familie mit der Überlegung, ob ich denn jemals daran gedacht hätte, die Gelegenheit zu nutzen und mich in das Abenteuer „Naturmalerei“ zu stürzen. Der Gedanke erschien mir wie eine Versprechung und mit den ermutigenden Worten von John Busby oder Róbert Muray (†), Ungarn, im Gepäck, die mich zu diesem Schritt ermutigten, habe ich den Schritt gewagt.

Hier bin ich heute.

Stefan Bönsch, https://stefanboensch.de

Der Weg der Kunst ist nie geradlinig und noch weniger vorherbestimmbar.

Bereits als Kind zeichnete ich viel und ausdauernd und der Mal- und Kunstunterricht zählte immer zu meinen Lieblingsstunden. Später, als junger Heranwachsender, nahm ich jede Gelegenheit wahr, mit meinem alten Fernglas auf den umliegenden Feldern und in den Wäldern des Siebengebirges Vögel und Rehe zu entdecken und zu beobachten. Meine Liebe zur Natur war auch der Grund für meine Entscheidung, den Forstberuf zu erlernen. Die Malerei blieb dabei ein Hobby, das ich einmal intensiver ausübte, das andere Mal vernachlässigte. Dabei hatte ich in der Familie wunderbare Vorbilder als Menschen und Künstler, die einen bleibenden Eindruck auf mich gemacht haben und von deren Werken glücklicherweise viele noch erhalten sind.

In solchen Phasen, in denen ich intensiver malte, knüpfte ich als Jugendlicher und junger Erwachsener eher spontan und willkürlich Kontakte mit Künstlern, Unternehmern oder Verlagshäusern. So hatte ich die Gelegenheit, über einen Verwandten eine meiner frühen Zeichnungen dem von mir sehr geschätzten ungarischen Künstler  Csergezán Pál (†) zu zeigen. Über seine spontane und ehrliche Widmung freue ich mich noch heute und bin stolz auf sie. 

Eine andere mir sehr liebe Erinnerung verknüpfe ich mit dem Unternehmer Albrecht Kind (†), Albrecht Kind GmbH, der sich sehr lobend über meine eingeschickten Zeichnungen wilder Tiere äußerte und daran dachte, diese in seinem Katalog zu veröffentlichen. Sein überraschender und frühzeitiger Tod verhinderte es, daß wir uns persönlich treffen konnten. Somit blieb auch dieser Kontakt lediglich ein hoffnungsvoller Ansatz, der aber ohne Folgen blieb.

„Ich bin davon überzeugt, daß jeder Mensch sich von den kleinen und großen, aber immer wunderbaren Überraschungen, die die Natur uns bereit hält, berühren lassen kann. Er muß hierzu nur seine Augen und sein Herz öffnen.

Vor einigen Jahren lernte ich durch glückliche Umstände den Direktor der Artists for Nature Foundation (ANF),  Herrn Ysbrand Brouwers, kennen und in diesem Zusammenhang international führende Künstler wie John Busby (†), Großbritannien, oder Wolfgang Weber, Deutschland. Nach Beendigung meiner berufliche Tätigkeit für die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), heute Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Ungarn war ich vor die Frage gestellt, welche Richtung ich meinem Leben geben sollte. In dieser Phase der Neuorientierung konfrontierten mich meine Familie mit der Überlegung, ob ich denn jemals daran gedacht hätte, die Gelegenheit zu nutzen und mich in das Abenteuer „Naturmalerei“ zu stürzen. Der Gedanke erschien mir wie eine Versprechung und mit den ermutigenden Worten von John Busby oder Róbert Muray (†), Ungarn, im Gepäck, die mich zu diesem Schritt ermutigten, habe ich den Schritt gewagt.

Hier bin ich heute.

Sitzender männlicher Akt, 15 Min. Studie, 2012, Aquarell - Bild von Stefan Bönsch, https://stefanboensch.de

Lebenslauf

1958

Geboren im Frühling in Riedenburg, Oberpfalz, inmitten eines Naturschutzgebietes, eingebettet in das Altmühltal und überragt von der Rosenburg.

ERSTES AUFTRAGSWERK

Röhrender Berghirsch, Aquarell - Bild von Stefan Bönsch, https://stefanboensch.de

1980

Erste Einzelausstellung, Hegering Siebengebirge, Bad Honnef, Deutschland

AKADEMISCHE LAUFBAHN

Porträt, männliches Modell, 2010, Rötel / Aquarell - Bild von Stefan Bönsch, https://stefanboensch.de

1997-2006

Illustrationen für das Magazin »Luca« der Naturschutzorganisation Somogy, Somogyfajsz, Ungarn

Veröffentlichung einer Erzählung mit Illustrationen in der Zeitschrift »Al Norte« des spanischen Kulturinstituts »Instituto Cervantes« in Bremen, Deutschland

WEITERE AUSSTELLUNGEN

GEBOREN IN RIEDENBURG, DE

Ziesel mit verblühtem Löwenzahn, 2012, Aquarell - Bild von Stefan Bönsch, https://stefanboensch.de

1979

Illustration einer Jagdgeschichte in »Die Pirsch«, BLV Verlagsgesellschaft mbH, München, Deutschland

ERSTE AUSSTELLUNG

Waldstimmung, 2010, Aquarell - Bild von Stefan Bönsch, https://stefanboensch.de

1978 - 2004

Im Anschluss an das Studium der Forstwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München mit Abschluss als Diplom-Forstwirt: Große Forstliche Staatsprüfung zum Forstassessor

In dieser Zeit Experte für Forstwirtschaft im Rahmen diverser internationaler Projekte, u.a für die Organisation der Vereinten Nationen für Ernährung und Landwirtschaft (FAO), die Weltbank sowie als Leiter des GTZ-Koordinierungsbüros in Szentendre, Ungarn.

WEITERE AUFTRAGSWERKE

Mutter und Tochter, nach Egon Schiele, 2013, Zeichnung - Bild von Stefan Bönsch, https://stefanboensch.de

2007 - 2008

Einzelausstellung bei Mihály Graf Jankovich-Bésán in Galgagyörk, Ungarn

Einzelausstellung in der »Grünen Galerie« des ungarischen Ministeriums für Umweltschutz und Wasserwirtschaft, Budapest, Ungarn

Riedenburg - Heimatort des Naturmalers Stefan Bönsch, https://stefanboensch.de

1958

Geboren im Frühling in Riedenburg, Oberpfalz, inmitten eines Naturschutzgebietes, eingebettet in das Altmühltal und überragt von der Rosenburg.

Ziesel mit verblühtem Löwenzahn, 2012, Aquarell - Bild von Stefan Bönsch, https://stefanboensch.de

1979

Illustration einer Jagdgeschichte in »Die Pirsch«, BLV Verlagsgesellschaft mbH, München, Deutschland

Röhrender Berghirsch, Aquarell - Bild von Stefan Bönsch, https://stefanboensch.de

1980

Erste Einzelausstellung, Hegering Siebengebirge, Bad Honnef, Deutschland

Waldstimmung, 2010, Aquarell - Bild von Stefan Bönsch, https://stefanboensch.de

1978 - 2004

Im Anschluss an das Studium der Forstwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München mit Abschluss als Diplom-Forstwirt: Große Forstliche Staatsprüfung zum Forstassessor

In dieser Zeit Experte für Forstwirtschaft im Rahmen diverser internationaler Projekte, u.a für die Organisation der Vereinten Nationen für Ernährung und Landwirtschaft (FAO), die Weltbank sowie als Leiter des GTZ-Koordinierungsbüros in Szentendre, Ungarn.

Porträt, männliches Modell, 2010, Rötel / Aquarell - Bild von Stefan Bönsch, https://stefanboensch.de

1997-2006

Illustrationen für das Magazin »Luca« der Naturschutzorganisation Somogy, Somogyfajsz, Ungarn

Veröffentlichung einer Erzählung mit Illustrationen in der Zeitschrift »Al Norte« des spanischen Kulturinstituts »Instituto Cervantes« in Bremen, Deutschland

Mutter und Tochter, nach Egon Schiele, 2013, Zeichnung - Bild von Stefan Bönsch, https://stefanboensch.de

2007 - 2008

Einzelausstellung bei Mihály Graf Jankovich-Bésán in Galgagyörk, Ungarn

Einzelausstellung in der »Grünen Galerie« des ungarischen Ministeriums für Umweltschutz und Wasserwirtschaft, Budapest, Ungarn

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